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Briefgrundschuld einfach erklärt: Was Kreditnehmer wissen sollten

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Andreas Schössow

Experte für Finanzierung

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Briefgrundschuld wird durch einen offiziellen Grundschuldbrief nachgewiesen.
  • Sie ist übertragbar und kann verkauft oder abgetreten werden.
  • Der Grundschuldbrief muss sicher aufbewahrt werden, er ist der Eigentumsnachweis der Grundschuld.
  • Um eine Briefgrundschuld zu löschen, brauchst du den Brief und eine Löschungsbewilligung der Bank.
Inhalte auf dieser Seite
Briefgrundschuld was ist das

Wenn du eine Immobilie finanzierst, sichert sich die Bank in der Regel mit einer Grundschuld ab. Dabei gibt es zwei Varianten: die Briefgrundschuld und die Buchgrundschuld. Doch was ist eine Briefgrundschuld genau?

Ganz einfach: Sie wird durch ein zusätzliches Dokument, den Grundschuldbrief, nachgewiesen. Dieses Schriftstück belegt, wem die Grundschuld gehört, und ermöglicht es, Rechte schneller zu übertragen oder abzutreten.

Was ist eine Briefgrundschuld genau? Bedeutung & Ablauf

Bei der Bestellung einer Briefgrundschuld erstellt das Grundbuchamt neben dem Eintrag im Grundbuch zusätzlich den Grundschuldbrief. Dieser wird dem Gläubiger, meist der Bank, übergeben und gilt als offizielles Dokument über die bestehende Sicherheit.

Wichtig: Nur wer den Grundschuldbrief besitzt, kann über die Grundschuld verfügen. Das bedeutet, dass der Brief wie eine Art „Wertpapier“ funktioniert. Wird der Kredit vollständig getilgt, kann der Brief an dich zurückgegeben oder vernichtet werden.

Die Briefgrundschuld bietet mehr Flexibilität als die Buchgrundschuld, da sie leichter übertragen werden kann, etwa, wenn die Forderung an eine andere Bank verkauft wird. Allerdings bringt sie auch ein gewisses Risiko mit sich: Geht der Brief verloren, ist die Löschung oder Änderung der Grundschuld mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Briefgrundschuld löschen: So geht’s Schritt für Schritt

Wenn du dein Darlehen abbezahlt hast, kannst du die Briefgrundschuld löschen lassen. Dafür sind drei Dinge notwendig:

  1. Löschungsbewilligung der Bank: bestätigt, dass die Forderung beglichen ist.
  2. Grundschuldbrief: ohne das Originaldokument kann keine Löschung erfolgen.
  3. Notarielle Beglaubigung: der Notar beantragt die Löschung beim Grundbuchamt.


Nach der Prüfung durch das Grundbuchamt wird die Briefgrundschuld gelöscht, und der Grundschuldbrief verliert seine Gültigkeit. Die Kosten richten sich nach der eingetragenen Grundschuldhöhe, meist etwa
0,2 bis 0,4 % der Summe.

Fragen zu Fachbegriffen? Wir helfen weiter!

Konkrete Sachverhalte sind immer unterschiedlich. Falls du individuelle Fragen hast, melde dich gerne bei uns.

Wir sind unabhängige Finanzberater und können dir zum Beispiel bei folgenden Themen weiterhelfen:

  • Erläuterung von Fachbegriffen und Möglichkeiten rund die Briefgrundschuld und andere Instrumente der Kreditsicherung
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BaufiTeam Finanzierungsexperten

Fazit: Briefgrundschuld verstehen und sicher verwalten

Die Briefgrundschuld ist eine klassische Form der Kreditsicherung. Sie ist praktisch, aber auch mit Verantwortung verbunden. Bewahre den Grundschuldbrief immer sicher auf, denn er ist dein Schlüssel zum Nachweis und zur späteren Löschung der Grundschuld. Wenn du dein Darlehen vollständig getilgt hast, kannst du mit der Löschungsbewilligung und dem Brief ganz einfach das Grundbuch bereinigen. So bleibt deine Immobilie frei von alten Belastungen und du hast den vollen Überblick über dein Eigentum.

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Finanzierungsberater & Vertriebsleiter

Andreas Schössow, unser Finanzierungsexperte bei BaufiTeam, berät seit 15 Jahren erfolgreich zu Immobilienkauf und -finanzierung.

Er vermittelt Anschluss- und Baufinanzierungen, Forward-Darlehen als auch Kredite für Modernisierungen, stets mit den Bedürfnissen seiner Kunden im Fokus. Mit umfassender Marktkenntnis und Finanzexpertise macht Andreas komplexe Themen verständlich.

Andreas Schössow